Über mich

  • Silke Wienands, geb. 1971, verheiratet, zwei Kinder
  • Dipl.- Psychologin
  • Lehrtherapeutin für systemische Therapie und Beratung (DGSF),
  • Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin (DGSF),
  • Systemische Supervisorin (DGSF),
  • Personzentrierte Kinder- und Jugendlichentherapeutin (GwG)
  • Personzentrierte Spieltherapeutin (GwG)

 

Meine Ausbildungen wurden an anerkannten Ausbildungsinstituten absolviert und durch die Fachverbände "Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie" (DGSF) und "Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie" (GwG) zertifiziert.

Die Systemische Psychotherapie und die Personzentrierte Psychotherapie sind durch den "Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie" (WBP) als wissenschaftlich begründete Psychotherapieverfahren anerkannt.

 

  • Mitarbeit am Forschungsprojekt kortikale Reorganisation des Fachbereichs Verhaltensneurowissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. 
  • Mehrjährige Tätigkeit in therapeutischen Wohnprojekten chronisch psychisch Kranker und geistig behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener. 
  • Arbeit mit delinquenten Jugendlichen und Erwachsenen in therapeutischen Wohngemeinschaften des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF) in Schwedt. 
  • Seit 2003 Tätigkeit in der Beratungsstelle für Erziehung und Familie, Paar- und Lebensberatung des Diakonischen Werkes in Potsdam und in eigener Praxis.


Mehr über mich

Nach meinem Studium der Psychologie an der Humboldt-Universität in Berlin wusste ich nicht genau, welche berufliche Richtung ich einschlagen sollte. Alles schien mir möglich und eines wusste ich genau: „Therapeutin werde ich nie und nimmer!“ Nun ist es doch anders gekommen … wie so oft im Leben. 

 

Jetzt wollen Sie bestimmt wissen, was mich umgestimmt hat?

Ich erzähle es Ihnen gern: Zufällig fiel mir in der Unibibliothek, die ich nach meinem Studium immer noch gern besuchte, ein Zettel in die Hände: „Ausbildung in systemischer Einzel-, Paar- und Familien-therapie“ stand darauf. Peinlicherweise hatte ich als frisch gebackene Dipl.-Psychologin von „Systemischer Therapie“ noch nie etwas gehört … Dieses Defizit wollte ich natürlich schnellstens beheben und fing an zu lesen. Der Zettel machte mich immer neugieriger, da er ein Menschenbild favorisierte, das mir gefiel. Der Mensch wird als kompetentes Wesen beschrieben, das über zahlreiche Stärken verfügt (in meinem Studium hatte ich mich immer nur mit menschlichen Schwächen befassen müssen…). Mit Hilfe unserer Stärken und Kompetenzen könnten wir Menschen zahlreiche Probleme bewältigen (ich stimmte innerlich zu!). In schwierigen persönlichen Problemsituationen würden wir Menschen jedoch dazu neigen, unsere Stärken und Erfolge kaum noch wahrzunehmen und uns unsere Schwächen vor Augen zu führen (auch das kam mir bekannt vor…). Der Mensch, so war weiter zu lesen, sei ein Experte für sich selbst. Er selbst kenne die Lösungen für seine Probleme am besten, nur sei ihm manchmal aus verschiedenen Gründen die Sicht auf Lösungen versperrt. Systemische Therapeuten würden ihre Klienten dabei unterstützen, ihre Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, wodurch sich oft neue Sichtweisen und folglich Lösungswege auftun würden.

 

Weiterhin war zu lesen, dass sich jeder Mensch in einem Gefüge sozialer Kontakte und sozialer Strukturen bewegen würde. In diesem sozialen Gefüge (z.B. in einer Familie oder in einem Team) würden Auffälligkeiten und Probleme einen Sinn ergeben (sie hätten eine wichtige Funktion im System). Probleme hätten z.B. beziehungsgestaltende Fähigkeiten. Sie würden einen Lösungsversuch darstellen. Daher stamme auch ein bekannter Ausspruch systemischer Therapeuten: „Wo das Problem ist, ist auch die Lösung.“. 

 

Ich empfand diese Sätze und die Haltung, die aus ihnen sprach, als stärkend, mutmachend, zuversichtlich und spannend … so spannend, dass ich beschloss, mich näher mit diesem therapeutischen Ansatz zu beschäftigen … Dies ist nun 16 Jahre her und nach der Erprobung verschiedener Arbeitsfelder habe ich seit 10 Jahren mein berufliches Zuhause in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien, Kindern und Jugendlichen gefunden.

 

Inzwischen teile ich meine Begeisterung mit zukünftigen Therapeuten. An der Gesellschaft für systemische Therapie und Beratung (www.gstb.org) bilde ich Menschen aus, die den systemischen Beratungs- und Therapieansatz erlernen und mit ihm arbeiten wollen. Dabei freut es mich zu erleben, wenn der Funke überspringt und wenn in der Ausbildung eine neugierige, humorvolle, tiefgründige, berührende und lebendige Atmosphäre entsteht, in der psychotherapeutische Methoden nicht nur erlernt und erprobt, sondern als Haltung verinnerlicht werden.

SILKE WIENANDS

Psychologische Praxis

Göhrener Straße 1

10437 Berlin

Tel. 0176 - 477 466 07

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